Zum Hauptinhalt springen
Holen Sie das Beste aus Ihrer Produktion heraus!

Automation Technology
Hermann-Bössow-Straße 6–8
23843 Bad Oldesloe
+1 (781) 435-4123
Startseite » News » ATs Lustige Fakten

ATs lustige Fakten

13. Dezember 2023
loading="lazy"

Der brennende Lappen

Wenn ich zurückblicke, fällt mir eine ausgesprochen gefährliche Situation ein. Es war der Tag vor der Hannover Messe, und wir befanden uns noch in unseren Büros in Trittau. Unser Metallbauer hatte eigens stilvolle Messetische angefertigt, mit Beinen aus Aluminiumprofilen und einer schicken Holzplatte. Damit sie am nächsten Tag in vollem Glanz aufgestellt werden konnten, wurden die Tische noch einmal poliert. Natürlich wurden die Holz- und Aluminiumteile mit unterschiedlichen Polituren behandelt, und da es schnell gehen musste, wurden die gebrauchten Lappen in einen Eimer geworfen. Plötzlich bemerkten wir, dass Rauch aus dem Eimer aufstieg. Wir öffneten schnell das Fenster, und mit dem Luftzug schoss eine Flamme aus den Lappen. Im nächsten Moment flog der Eimer mitsamt seinem Inhalt aus dem Fenster. Diese Geschichte ist mir definitiv im Gedächtnis geblieben!

Der Gabelstapler-Horror

AT steht seit jeher für zuverlässige und natürlich bruchsichere Produkte. Wenn es jedoch darum geht, dass unsere Komponenten einem Gabelstapler standhalten müssen, müssen wir zugeben, dass wir hier zu kurz kommen. Diese Erfahrung mussten wir zumindest bei DaimlerChrysler machen, für die wir mit großem Engagement ein System zur Überwachung des Druckgussprozesses entwickelt hatten, unter Verwendung unserer Infrarotkamera. Obwohl wir alle Kabel mit angeblich unzerstörbaren Stahlrohren geschützt und den Schaltschrank insgesamt extrem robust gebaut hatten, ging er schnell kaputt, nachdem der Kunde beschlossen hatte, den Schaltschrank einfach mit einem Gabelstapler beiseite zu schieben. Diese Aktion versetzte uns damals einen kleinen Schock, da wir extrem viel Zeit und Mühe in dieses Projekt investiert hatten und das Manöver mit dem Gabelstapler einfach nicht fassen konnten. Damals sorgte das für viel Kopfschütteln, aber heute lachen wir darüber.

ATs Crash-Piloten

Die Anekdote, die bei AT seit Jahren die Runde macht, handelt von unseren beiden Gründern, Michael Wandelt und André Kasper, die an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig ihre Autos zu Schrott fuhren und sich damit in der Unternehmensgeschichte als die beiden „Crash-Piloten“ von AT verewigten. Bei einem dieser Missgeschicke war ich sogar selbst dabei. Michael und ich wollten gerade die Hannover Messe verlassen, als ihm auffiel, dass er im Parkhaus die falsche Ausfahrt genommen hatte. Das Ergebnis war, dass wir mit dem VW-Bus seiner Frau festsaßen. Es gab also ein Knirschen beim Einfahren und ein Knacken beim Rückwärtsfahren. Etwa zur gleichen Zeit fuhr unser CTO in Frankreich beim Rückwärtsfahren eine Zapfsäule um, weil er einen Moment unaufmerksam war. Heute lachen wir darüber, aber damals war uns nicht zum Lachen zumute.

In Batmans Höhle

Als wir noch unser Büro in Trittau hatten, ereignete sich eines Abends etwas recht Merkwürdiges. Einige Kollegen waren gerade damit beschäftigt, ein Infrarotkamerasystem mit Ultraschall als Anregungsquelle zu testen, als plötzlich eine Fledermaus durch das leicht geöffnete Fenster in den Raum flog – offenbar vom Ultraschall angezogen. Es scheint, dass AT nicht nur bei Industriekunden Aufmerksamkeit erregt!

Gecko-Alarm

Für mich ist es ein Ereignis in den USA, das mir für immer in Erinnerung bleiben wird, da es mich nach wie vor mit großem Stolz erfüllt. Im September 2012 flog ich zusammen mit Michael Wandelt, einem der Gründer von AT, nach Seattle, um unser mobiles NDT-System (Non-Destructive Testing) C-CheckIR vorzustellen. Bei dieser Veranstaltung waren alle wichtigen Entscheidungsträger großer Unternehmen wie Boeing und Airbus anwesend, um sich unsere Präsentation über unseren sogenannten „Gecko“ anzuhören. Es scheint, als hätten wir mit unserer mobilen NDT-Lösung die richtige Intuition gehabt, denn alle waren wirklich beeindruckt. Seitdem wird mit Hilfe unseres Geckos bis heute Material aus Flugzeugen erfolgreich auf mögliche Mängel untersucht.

In Chord

Der Produktionsstart unserer explosionsgeschützten Gehäuse für Infrarotkameras war für mich definitiv ein Meilenstein. Im Jahr 2012 erhielten wir Aufträge über 50 Gehäuse, unter anderem von einer großen Raffinerie, die wir relativ schnell fertigen mussten. Um die Anforderungen einer Explosionsschutz-Zertifizierung zu erfüllen, musste alles akribisch dokumentiert werden, was uns sowohl technisch als auch logistisch viel abverlangte. Die Entwicklung und Produktion dieses Produkts gehörten zu den größten Herausforderungen in unseren Anfangsjahren bei AT. Doch schon damals war klar, dass keine Hürde zu hoch war, um sie als Team zu überwinden. Und dieser Teamgeist ist übrigens bis heute bei AT geblieben!

Das schwedische Sushi-Trauma

Das Treffen mit FLIR in Stockholm wird mir immer unvergesslich bleiben, denn unsere Partner in Schweden haben uns auf dieser Reise wirklich bis an unsere Grenzen getrieben, sodass mir diese Nacht tief in Erinnerung geblieben ist. Wir begannen mit einem besonderen Essen in einer Sushi-Bar und zogen dann durch alle Kneipen der schwedischen Hauptstadt. Gerade als wir dachten, die Kneipentour sei gegen halb fünf vorbei, landeten wir in einer Guinness-Bar auf einen Schlummertrunk. Das Ergebnis waren drei Stunden Schlaf im Hotel, bevor mich der FLIR-Vorstand um 9 Uhr morgens zu einer Präsentation erwartete. Ich schaffte es, die Präsentation mit meiner letzten Restenergie zu halten. Danach bereitete mir nichts mehr Freude als die nächste Couch, die ich dann für eine sehr lange Zeit nicht mehr verließ.

Geheimer Link