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Stückzahlprüfung bei der Abfüllung: Kontrolle von 2.400 Dosen pro Minute

7. April 2022
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  • 3D-Laserprofilsensor flexibel auf unterschiedliche Oberflächenstrukturen reagieren
  • Dosendruckkontrolle überzeugt durch höchste Flexibilität bei maximaler Geschwindigkeit
  • Entwicklung der Anwendung unter Verwendung von Software der EVT Eye Vision Technology GmbH und 3D-Sensoren der AT – Automation Technology für ein führendes Maschinenbauunternehmen in der Getränkeindustrie

Was ist das entscheidende Geräusch beim Öffnen einer Getränkedose? Das Zischen! Das steht nicht nur für Frische, sondern vor allem für eine Qualitätsgarantie. Dass die Dose überhaupt richtig zischt, ist jedoch kein Zufall, sondern hängt von der exakten Füllmenge und dem richtigen Fülldruck ab. [sc_image position=“centered“ disable_lightbox=“1″ src=“/8831″]Um zu überprüfen, ob Füllmenge und Fülldruck dem vorgegebenen Standard entsprechen, hat Automation Technology AT – Automation Technology (AT) gemeinsam mit der EVT Eye Vision Technology GmbH (EVT) für einen weltweit führenden Hersteller von Abfüllmaschinen eine Anwendung entwickelt, die sogenannte Getränkebehälter mithilfe eines 3D-Scans prüft und auswertet. Und das bei beeindruckender Geschwindigkeit im 24/7-Betrieb: 40 Dosen pro Sekunde, 2.400 Dosen pro Minute, 3,5 Millionen Dosen pro Tag.

So hoch ist die Taktfrequenz einer einzigen dieser Abfüllmaschinen, die in den USA täglich bei einem weltbekannten Getränkehersteller im Einsatz sind. Doch nicht nur die hohe Frequenz macht diese speziell für die Getränkeindustrie entwickelte Anwendung so besonders. Sie läuft seit acht Jahren so erfolgreich, dass der Kunde im Sommer 2021 erneut dreistellige Stückzahlen an 3D-Sensoren bestellt hat, um mehrere hundert weitere Abfüllmaschinen damit auszustatten. Die wesentlichen Vorteile der Anwendung für Dosendruckkontrolle: eine zuverlässige Inspektionssoftware, die problemlos mit den hochpräzisen und sehr schnellen 3D-Sensoren von AT zusammenarbeitet, die seit vielen Jahren störungsfrei im Einsatz sind. Das bedeutet, dass die Anwendung jederzeit nach dem plug & play problemlos in jede neue Abfüllmaschine integriert werden kann.[sc_image position=“centered“ src=“/8833″]Downgrade statt Upgrade bei der Nutzung von 3D-Sensortechnologie

„Eigentlich müssen wir unsere Software ständig weiterentwickeln, um mit den immer schnelleren Prozessoren und Produktionsprozessen Schritt zu halten. Bei der Dosendruckkontrolle ist es jedoch genau umgekehrt. Manchmal müssen wir die 3D-Sensoren sogar auf eine niedrigere Leistungsstufe zurücksetzen, damit sich an der Anwendung nichts ändert und das gesamte System möglicherweise neu qualifiziert werden muss“, erklärt Michael Beising, Geschäftsführer von EVT.

Tatsächlich funktioniert die Anwendung so gut, dass im Normalbetrieb höchstens eine Dose pro Tag aufgrund einer fehlerhaften Oberflächenbeschaffenheit aussortiert werden muss. Das Förderband wurde speziell mit einem Tracker zur Druckkontrolle ausgestattet, der wiederum mit der 3D-Kamera verbunden ist. Wenn die Kamera eine 3D-Punktwolke überträgt, die von der Norm abweicht, wird die Dose innerhalb von Millisekunden per Druckluft vom Förderband entfernt.[sc_image position=“centered“ src=“/8835″]3D-Scan für Dosendruckkontrolle höchste Präzision und Flexibilität

AT hatte sich für den Einsatz von kompakten 3D-Sensoren des Typs C5-2040CS-23-100 für diese Anwendung entschieden. Diese sind mit einer Auflösung von 2.048 Punkten pro Profil äußerst präzise und überzeugen gleichzeitig durch eine enorme Geschwindigkeit von 25.000 Profilen pro Sekunde. Erwähnenswert ist auch das breite Sichtfeld von 100 Millimetern dieses Modells. Dadurch kann der Sensor flexibel auf die Position der Dose auf dem Förderband reagieren. „Seit nunmehr 20 Jahren gehören wir zu den Herstellern der weltweit schnellsten 3D-Sensoren, die zudem mit Standardschnittstellen wie GigE Vision, GenICam und nun sogar GenICam 3D ausgestattet sind. Der Kundennutzen steht für uns stets im Vordergrund, ebenso wie die Verarbeitung ausschließlich hochwertiger Technologie, da wir in unseren Kundenbeziehungen stets auf eine langfristige Zusammenarbeit setzen“, sagt Michael Wandelt, CEO von AT. Und EVT-CEO Michael Beising ergänzt: „Die Kollegen von AT verfügen über großes Know-how und wussten bereits sehr gut, welche 3D-Sensoren für diese Anwendung am besten geeignet sind. Damit waren alle Voraussetzungen für die zuverlässige output präziser Punktwolken gegeben, denn diese bilden immer die Grundlage für eine gute Bildverarbeitung.“

Die Anwendung zur Dosendruckkontrolle seit acht Jahren fehlerfrei

Übrigens war ein mangelhaftes Qualitätsmanagement der ausschlaggebende Faktor für die Entwicklung der Dosendruckkontrolle 2013. Der Getränkehersteller sah sich wiederholt mit dem Problem kurzer Stillstandszeiten während des Abfüllprozesses konfrontiert, die beispielsweise auf fehlerhafte Wölbungen der Dosenoberfläche zurückzuführen waren. Um diese Stillstandszeiten zu beseitigen, den Prüfprozess zu optimieren und die Dosenproduktion deutlich zu steigern, hoffte der Getränkehersteller, durch die Entwicklung einer Anwendung zur Prüfung des Dosendrucks einen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Die Herausforderung bestand darin, den Druck der Dosen direkt auf dem Förderband mittels eines 3D-Scans zu prüfen – und das bei maximaler Geschwindigkeit. Und genau dieser Herausforderung stellen sich EVT und AT nun schon seit acht Jahren zuverlässig.[sc_image position=“centered“ src=“/8837″]

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