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Zerstörungsfreie Prüfung für Werften und Boote mit C-CheckIR

Ob Werft, Dock oder offene See – mit C-CheckIR und der IRSX-Serie bringt AT Sensors Thermografie direkt ins maritime Umfeld. Die Systeme erkennen Delaminationen, Feuchtigkeitseinträge und Hotspots kontaktlos und in Echtzeit. Ihre robuste Bauweise und einfache Integration über GenICam/GigE Vision machen sie zur idealen Lösung für zuverlässige Inspektionen auf Schiffen und Booten.

    In der Schiffs- und Bootsindustrie ist die zerstörungsfreie Prüfung (NDT – Non-Destructive Testing) unverzichtbar. Sie trägt wesentlich dazu bei, die strukturelle Integrität von Rumpf, Aufbauten und Antriebssystemen über lange Einsatzzeiten hinweg sicherzustellen.

    Die Infrarot-Thermografie ergänzt etablierte Verfahren wie Ultraschall, Wirbelstrom oder Röntgen um eine schnelle, großflächige und berührungslose Inspektionsmethode. Damit lassen sich Delaminationen in Sandwichstrukturen, Feuchteeinträge (Osmoseindikationen), Hotspots an elektrischen Komponenten oder ungleichmäßige Erwärmungen an Antriebseinheiten zuverlässig erkennen, und zwar ohne zeitaufwändige Demontage.

    AT Sensors bietet für diese Aufgaben speziell entwickelte thermografische Lösungen wie die ungekühlten Infrarotkameras der IRSX-Serie und das C-CheckIR-System. Diese sind auf den Einsatz in industriellen und maritimen Umgebungen ausgelegt, bieten robuste Schnittstellen und gewährleisten reproduzierbare Messungen.

    Herausforderung

    Der maritime Einsatz stellt besondere Anforderungen an thermografische Messsysteme: Salzluft, Feuchtigkeit und Wind beeinflussen den Emissionsgrad und den Wärmeübergang der zu prüfenden Oberflächen. Für verlässliche Ergebnisse sind daher präzise Emissivitätswerte, Referenzmessungen und eventuell Abschirmungen gegen Zugluft oder Reflexionen erforderlich.

    Welche Kameratechnologie am besten geeignet ist, hängt von der kleinsten zu erkennenden Temperaturdifferenz, der Prüfgeschwindigkeit und den Umgebungsbedingungen ab. Ungekühlte Mikrobolometer starten schnell und sind kostengünstig im Betrieb, während gekühlte Detektoren empfindlicher sind und höhere Bildraten bieten, aber mehr Zusatztechnik erfordern.

    Darüber hinaus müssen sich Thermografiesysteme nahtlos in Werft-, Dock- oder Bordprozesse integrieren lassen. Über Schnittstellen wie GenICam/GigE Vision und digitale Triggersignale können sie in mobile Prüfstände, Dockanlagen oder Automationssysteme an Bord eingebunden werden.

    Lösung

    Mit den IRSX-Infrarotkameras und der C-CheckIR-Lösung bietet AT Sensors eine speziell für maritime Anforderungen entwickelte Plattform zur thermografischen Qualitätssicherung.

    Das Funktionsprinzip beruht auf der Erfassung der abgestrahlten Wärmesignatur einer Oberfläche, aus der ein präzises Temperaturfeld berechnet wird. In der passiven Thermografie werden natürliche Temperaturunterschiede wie beispielsweise durch Sonneneinstrahlung, Abkühlphasen oder betriebsbedingte Erwärmung genutzt. In der aktiven Thermografie wird die Oberfläche gezielt angeregt (z. B. durch Heizelemente, Induktion oder geregelte Beleuchtung), um Kontraste zu verstärken und verdeckte Inhomogenitäten sichtbar zu machen.

    Typische Anwendungen umfassen:

    • Rumpf- und Deckinspektionen (Sandwich-, CFK- und GFK-Strukturen)
    • Überprüfung von Klebeverbindungen
    • Hotspot-Detektion an Schaltschränken und Leistungselektronik
    • Überwachung von Lagern und Wellenlagern
    • Prüfung von Tanks und Leitungen auf ungleichmäßige Erwärmung
    • Dockseitige End- und Service-Checks

    Die Softwarelösungen von AT Sensors unterstützen Anwender bei der Parametrierung, Emissionsgradkorrektur, Alarmierung und beim Datenlogging für eine lückenlose Dokumentation und reproduzierbare Ergebnisse.

    Im Vergleich zu anderen NDT-Verfahren bietet die Thermografie eine schnelle, großflächige und kontaktlose Analyse, eignet sich hervorragend für Screening-Prozesse und prozessnahe Untersuchungen und wird in der Praxis oft komplementär zu Verfahren wie Ultraschall, Wirbelstrom oder Röntgen eingesetzt. Mit der IRSX und dem C-CheckIR stellt AT Sensors thermografische Lösungen bereit, die optimal auf die Anforderungen des maritimen Umfelds abgestimmt sind, da sie robust, reproduzierbar und nahtlos integrierbar in werft- und bordseitige Abläufe sind.

    Ihre Vorteile

    Hohe Sensitivität
    Durch die feine Erfassung von Temperaturunterschieden können selbst geringste Abweichungen im Thermoformprozess frühzeitig erkannt und korrigiert werden.
    Einfache Integration
    Ihr kompaktes und robustes Design ermöglicht eine problemlose Integration in bestehende Produktionslinien.
    Freiblasvorrichtung
    Diese Funktion sorgt dafür, dass die Kameraoptik stets frei von Verunreinigungen bleibt, was eine durchgehend klare und präzise Bildqualität sicherstellt.
    Lassen Sie sich zu den Möglichkeiten beraten
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